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Unsere Sprechzeiten: Montag - Freitag 07.30 Uhr - 19.30 Uhr & Samstag 08.00 Uhr - 12.00 UhrAm Schäfflerbach 1, 86153 Augsburg, Tel.: 0821 - 6502250

 

Implant 1Implantologie - ein weiterer Schwerpunkt unserer Zahnarztpraxis team DENTALIS, in Augsburg.

Durch den Fortschritt in der Medizin sind wir heute in der Lage, zahlreiche Organe oder Körperteile durch künstliche zu ersetzen.

Diese Entwicklung hat auch in der Zahnmedizin stattgefunden.

Seit Mitte der 1960er-Jahre werden künstliche Zahnwurzeln (Implantate) in den Kieferknochen eingepflanzt, die als Stütze für den festen wie auch herausnehmbaren Zahnersatz dienen.

 

 

Implant 1Implantologie - ein weiterer Schwerpunkt unserer Zahnarztpraxis team DENTALIS, in Augsburg.

Durch den Fortschritt in der Medizin sind wir heute in der Lage, zahlreiche Organe oder Körperteile durch künstliche zu ersetzen.

Diese Entwicklung hat auch in der Zahnmedizin stattgefunden.

Seit Mitte der 1960er-Jahre werden künstliche Zahnwurzeln (Implantate) in den Kieferknochen eingepflanzt, die als Stütze für den festen wie auch herausnehmbaren Zahnersatz dienen.

 

 

Geschichte der heutigen Implantologie

Die Entwicklung der heutigen Implantologie wurde zuerst von Leonhard Linkow (Blattimplantate) und dann von Per-Ingwar Branemark (zahnwurzelähnliche Implantatform) geprägt. Im Gegensatz zu den anderen implantologisch tätigen Zahnärzten beschäftigte sich Branemark hauptsächlich mit der Grundlagenforschung. Fast zufällig hat er die hohe Akzeptanz von Titan im menschlichen Knochen entdeckt und auch als einer der Ersten ein steriles Vorgehen bei der Implantatsetzung gefordert.

Branemark und Willi Schulte erkannten die Notwendigkeit der funktionslosen Einheilung der Implantate, die schlagartig die Prognose der zahnwurzelähnlichen Implantate verbesserte. Schulte ersetzte später das Titan durch modifizierte Keramik und verwendete seine Implantate ausschließlich für den Einzelzahnersatz im Frontzahnbereich.

Weltweit gibt es über 80 größere Hersteller und ca. 300 unterschiedliche Implantatformen. Die am häufigsten verwendeten Schraubenimplantate unterscheiden sich vor allem in ihrer Konizität und der Art des Gewindes. Außer den schrauben-, zylindrischen- und wurzelförmigen Implantaten gab es noch diverse andere Formen und Typen. Die meisten dieser Formen haben sich allerdings in der Praxis nicht bewährt.

Beispiel der am häufigsteb verwendeten Schraubenimplöatate

Aus welchem Material werden Implantate hergestellt?

Im Laufe der vergangenen 30 Jahre hat sich unter allen Fremdkörpern das Titan am überzeugendsten durchgesetzt. Die Verbindung zwischen der Titanoberfläche und dem Knochen ist unter normalen, infektionsfreien Umständen in vielerlei Hinsicht am zuverlässigsten. Titan ist ein biokompatibles Material, das an seiner Oberfläche in Verbindung mit Sauerstoff sehr stabile Oxidschichten bildet.

Dadurch ist die Teilchenabgabe ins umliegende Gewebe sowie Korrosion ausgeschlossen und eine Allergie bis heute nicht bekannt. Auch kommt es nur sehr selten zu Frakturen des Implantatkörpers, weil die Elastizitätsmodule von Knochen und Titan ähnlich sind.

Bereits Schulte verwendete reine Keramikimplantate, die sich durch ein hervorragendes Einwachsen auszeichneten. Jedoch traten sehr häufig Brüche auf, da die Keramik spröde ist und Alterungsprozessen unterliegt. Mit dem hochfesten Werkstoff Zirkoniumoxidkeramik hat man in den vergangenen acht Jahren erneut versucht, Keramik als Implantat-Werkstoff zu etablieren.

Trotz deutlicher Fortschritte ist eine bessere Bewertung der Keramikimplantate gegenüber Titanimplantaten zurzeit weder klinisch noch biologisch belegbar (Konsensuspapier der 2. European Consensus Conference, Cologne 2007).

Stellenwert der Implantologie

Das team DENTALIS sieht die Implantate als den Zahnersatz, der der Natur am nächsten kommt. Die Implantate sehen nicht nur wie die natürlichen Zähne aus, sie funktionieren auch so.
Wir wissen aber auch, dass in manchen Fällen die Implantate, trotz der rasanten Weiterentwicklung in den vergangenen 40 Jahren, einen sehr hohen Aufwand erfordern, um schön und langzeitstabil zu sein.

Aus diesem Grund stellt für uns die Erhaltung der natürlichen Zähne immer die vorrangige Therapieoption dar. Durch den Fortschritt auf den Gebieten der Endodontie, der Parodontologie, der Adhäsivtechnik und der Kieferorthopädie in den vergangenen Jahren ist es heute möglich, auch vorgeschädigte Zähne (oder Teile davon) über lange Zeiträume zu erhalten (mehr dazu auf den Seiten der jeweiligen Spezialisierungen).

Diese Option können wir Ihnen in unserer Zahnarztpraxis in Augsburg, durch unsere Spezialisierungen in verschiedenen Fachbereichen der Zahnmedizin bieten.

Leider kann ein Zahnverlust nicht immer verhindert werden. Unfälle, Karies, Frakturen oder schwere Parodontitis können einen Zahnverlust verursachen. Implantate ersetzen verloren gegangene oder genetisch bedingt nicht angelegte Zähne vollwertig oder befestigen Prothesen sicher im Mund. Das Implantat übernimmt dabei die Funktion einer Zahnwurzel und bildet so den Pfeiler für den Zahnersatz.

Implantate ersetzen verloren gegangene oder genetisch bedingt nicht angelegte Zähne vollwertig

Aufgrund der überzeugenden Erfolgsraten von über 95 Prozent nach zehn Jahren finden Implantate immer stärkere Verbreitung. Allein in Deutschland wurden im Jahre 2007 ca. 800.000 Implantate erfolgreich eingesetzt.

Was ist ein Implantat?

Implantate sind künstliche ZahnwurzelnImplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die anstelle eines fehlenden Zahnes in den Kieferknochen eingebracht werden. Der Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie oder in Analgosedierung und ist für den Patienten schmerzfrei.

Nach einer Einheilzeit von sechs Wochen bis drei Monaten werden die Implantate mit festsitzendem (Krone oder Brücke) oder herausnehmbarem Zahnersatz versorgt. In bestimmten Fällen ist auch die Sofortversorgung der Implantate möglich.

Vorteile der Implantate gegenüber konventionellem Zahnersatz

Der große Vorteil der Implantate ist die Schonung der Zahnsubstanz der Nachbarzähne. Bei einer Einzelzahnlücke kann das Beschleifen der Zähne, die die Lücke begrenzen, komplett vermieden werden. Alle mit dem Beschleifen der Zähne verbundenen Komplikationen (Absterben des Nervs, Wurzelkanalbehandlung etc.) sind damit ausgeschlossen.

Beispiel einer Implantatversorgung im Schneidezahnbereich

Durch das Verwenden der Brücken auf den Implantaten kann der herkömmliche herausnehmbare Zahnersatz vermieden werden. Die störenden Klammern oder andere Halteelemente kommen gar nicht zum Einsatz. Es entfällt das Beschleifen der restlichen Zähne, um die Halteelemente für die Prothese herzustellen.

Beispiel einer einseitigen Freientlücke, ohne Implantate nur mit einer Prothese versorgbar

Im Falle der kompletten Zahnlosigkeit garantieren die Implantate einen festen Sitz des Zahnersatzes. Das Bissgefühl ist deutlich sicherer, nichts kann verrutschen oder etwa beim Essen oder Sprechen herausfallen. Im Oberkiefer ist auch eine gaumenfreie Gestaltung des Zahnersatzes durch Verwendung der Implantate möglich. Der Gaumen wird vom Prothesenkunststoff nicht abgedeckt, wie etwa bei herkömmlichen, herausnehmbaren Prothesen. Dadurch bleibt das natürliche Geschmacksempfinden erhalten.

Beispiel einer auf 5 Impantaten abgestützten, gaumenfreien Prothese im Oberkiefer.

In vielen Fällen ist auch eine festsitzende Versorgung eines zahnlosen Kiefers möglich. Dazu sind im Oberkiefer sechs bis acht und im Unterkiefer sechs Implantate notwendig.

Beispiel einer implantatgetragenen, festsitzenden Brücke im Oberkiefer

Diese Aspekte können zu einer Verbesserung der Kaufunktion und Ästhetik führen und damit die Lebensqualität steigern.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implantation

Zum Einsetzen von Implantaten ist das Vorhandensein von ausreichendem Knochenangebot notwendig. Ist diese Voraussetzung nicht erfüllt, dann muss der Knochen an der Stelle der Implantatposition aufgebaut werden. In vielen Fällen lässt sich der Knochenaufbau im Zuge der Implantation durchführen. Bei großen Knochendefekten muss allerdings der Knochen in einer separaten Sitzung aufgebaut werden. Dazu verwendet man eigene Knochentransplantate aus der engeren Nachbarschaft der Implantationsstelle oder aus anderen Kieferbereichen z. B. der Weisheitszahnregion.

Als Alternative zu dem Eigenknochen können auch zahlreiche Knochenersatzmaterialien benutzt werden. Sie können aus Rinderknochen, Algen oder auch synthetisch hergestellt werden. Alle gemeinsam werden größtenteils durch langsames Auflösen die transplantierte Stelle „verlassen“ und durch eigenen Knochen ersetzt.

Zu den Nachteilen der Knochenersatzmaterialien im Vergleich zu dem Eigenknochen gehört die deutlich verlängerte Einheilzeit und in manchen Fällen schlechtere Knochenqualität. Das Pro und Contra der verwendeten Materialien muss in einem ausführlichen Gespräch vor der Implantation erläutert werden.

Digitale Volumentomographie, computernavigiertes Implantieren

Beispiel einer Digitalen Volumentomographier (DVT)In den vergangenen Jahren hat sich eine rasante Entwicklung im Bereich der implantologischen Diagnostik vollzogen. Die Digitale Volumentomographie (DVT) liefert uns inzwischen gestochen scharfe, dreidimensionale Bilder des geplanten Implantatlagers und damit detaillierte Informationen über die notwendigen, chirurgischen Maßnahmen bei der Implantatinsertion. Darüber hinaus lassen sich mit diesen DVT-Daten und mit Hilfe einer Computersoftware die Implantate schon im Vorfeld virtuell planen. Mit einer auf dieser Basis hergestellten, speziellen Bohrschablone können die Implantate exakt in den Kieferknochen eingebracht werden.

Im günstigsten Fall ist es mit dieser Technik sogar möglich die Implantate auch ohne Skalpell einzubringen. Bei guter Primärstabilität der Implantate kann in manchen Fällen die prothetische Versorgung, die ebenfalls auf der Basis der virtuellen Planung hergestellt wird, sofort nach dem Eingriff eingegliedert werden.

Kontakt - Zahnarztpraxis Augsburg

team DENTALIS

Praxiszentrum für Innovative Zahnmedizin
Dr. Chrobot, Dr. Scholibo, ZA Hr. Özcan GbR

Am Schäfflerbach 1 / Ecke Prinzstraße
86153 Augsburg
Tel.: 0821 - 6502250
Fax: 0821 - 65022522

Web: www.team-dentalis.de
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Weitere Themenseiten im Internet

CMD - Craniomandibuläre Dysfunktion
Diese Internetseite soll Sie darüber informieren, wie sich die Funktionsdiagnostik- und Therapie als neuer Fachbereich in der Zahnheilkunde bei Kiefergelenkserkrankungen richtig anwenden lässt.
www.cmdschmerz.de

Zahnarzt Notdienst
Sie haben Zahnschmerzen am Wochenende oder spät am Abend und suchen außerhalb der Sprechzeiten einen Zahnarzt in Augsburg, im Umkreis von Augsburg wie etwa in Gersthofen, Friedberg, Neusäß, Königsbrunn oder in Ihrer Nähe?
www.zahnarzt-notdienst-augsburg.de

 
 

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